{"id":1227865,"contact_person":"","internal_information":"","media_id":"327561,327563","html_article":"<p>M&uuml;nster (SMS) Am Sonntag, 11. Oktober 2026, &uuml;berpr&uuml;fen Kampfmittelr&auml;umer einen Blindg&auml;ngerverdacht auf dem Lamberti-Kirchplatz. Falls eine Entsch&auml;rfung notwendig wird, muss an dem Tag ab mittags der Kern der Altstadt evakuiert werden. Der Domplatz sowie die Stra&szlig;e B&uuml;lt m&uuml;ssten in dem Fall ebenso gesperrt werden wie der Prinzipalmarkt und Teile der Salzstra&szlig;e und Ludgeristra&szlig;e.<\/p>\n<p>Sondierungsbohrungen haben den Verdacht erh&auml;rtet, dass sich dort im Boden eine Weltkriegsbombe befindet. Am 11. Oktober wird das verd&auml;chtige Objekt ab morgens freigelegt, bis die Kampfmittelr&auml;umer es sich ansehen k&ouml;nnen. Erst dann wird klar, ob es sich dabei tats&auml;chlich um einen Blindg&auml;nger handelt, von dem eine Gefahr ausgeht, so dass dieser entsch&auml;rft werden muss.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0cm;\">Sollte eine Entsch&auml;rfung erforderlich sein, informieren Stadt und Feuerwehr M&uuml;nster am Sonntagvormittag &uuml;ber die Medien, auf der Webseite www.muenster.de, &uuml;ber soziale Medien und die Warn-App &bdquo;NINA&ldquo; &uuml;ber die anstehende Evakuierung sowie Sperrung von Stra&szlig;en.<\/p>\n<p><strong>&Uuml;berpr&uuml;fung ausnahmsweise an einem Sonntag<\/strong><\/p>\n<p>Im Umkreis von 250 Metern um den Verdachtspunkt wohnen rund 800 Personen. Im Fall einer Evakuierung m&uuml;ssen sie am Sonntagmittag ihre Wohnungen verlassen, eine Betreuungsstelle im Schlaun-Gymnasium (Sonnenstra&szlig;e 18, 48143 M&uuml;nster) wird eingerichtet. Erst wenn die Feuerwehr das Evakuierungsgebiet vollst&auml;ndig ger&auml;umt hat, kann eine Entsch&auml;rfung beginnen.<\/p>\n<p>Um Evakuierungen am Wochenende zu vermeiden, finden die Blindg&auml;nger&uuml;berpr&uuml;fungen in der Regel werktags statt. Da die besondere Lage in der Altstadt bei einer Evakuierung an einem Werktag zu noch gr&ouml;&szlig;eren Beeintr&auml;chtigungen f&uuml;hren w&uuml;rde &ndash; eine hohe Zahl von Gesch&auml;ften m&uuml;sste im laufenden Betrieb ger&auml;umt werden &ndash;, findet die &Uuml;berpr&uuml;fung in diesem Fall an einem Sonntag statt.<\/p>\n<p><strong>Lamberti-Brunnen soll ab August wieder sprudeln<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-left: 0cm;\">Festgestellt wurde der Blindg&auml;ngerverdacht an der Lambertikirche durch Luftbildauswertungen im Zuge der geplanten Sanierung des Brunnens auf dem Kirchplatz. Um die notwendigen Messungen in der Erde vornehmen zu k&ouml;nnen, wurde der Brunnen im Juni abgebaut. Durch die Messungen wurde ein Verdachtspunkt in unmittelbarer N&auml;he zum Brunnen-Standort zwar ausger&auml;umt, ein zweiter Verdachtspunkt direkt an der Kirche, wo in der Adventszeit die gro&szlig;e Weihnachtstanne aufgebaut wird, aber erh&auml;rtet.<\/p>\n<p>Der Brunnen ist seit &uuml;ber 100 Jahren ein pr&auml;gendes Element in M&uuml;nsters Altstadt. Nach den Zerst&ouml;rungen im Zweiten Weltkrieg wurde er 1956 wieder aufgebaut. Im kommenden Jahr werden auf dem Platz an der Lamberti-Kirche Leitungen sowie die technischen Anlagen erneuert. Ein Steinmetz beseitigt die Sch&auml;den an Steinen und Skulpturen und stellt das historische Erscheinungsbild wieder her.<\/p>\n<p>Voraussichtlich im August wird der Brunnen wieder sprudeln, dann wieder &ndash; wie nach dem Wiederaufbau vor 70 Jahren &ndash; mit sechs Font&auml;nen im Brunnenbecken. Die Kosten in H&ouml;he von 850.000 Euro &uuml;bernimmt die Rainer Scholze-Stiftung vollst&auml;ndig.<\/p>\n<p>Karte:&nbsp;Sollte am 11. Oktober an der Lambertikirche ein Blindg&auml;nger gefunden werden, m&uuml;sste ein Gebiet im Radius von 250 Metern gesperrt und evakuiert werden. Grafik: Feuerwehr M&uuml;nster. Ver&ouml;ffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.<\/p>\n<p>Archivbild: Nach der Restaurierung sollen im Lamberti-Brunnen wie nach dem Wiederaufbau vor 70 Jahren wieder sechs Wasserfont&auml;nen sprudeln. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1963. Foto:&nbsp;Stadtarchiv M&uuml;nster, Fotosammlung WVA, Nr. 12920. Ver&ouml;ffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.<\/p>","plain_article":"M\u00fcnster (SMS) Am Sonntag, 11. Oktober 2026, \u00fcberpr\u00fcfen Kampfmittelr\u00e4umer einen Blindg\u00e4ngerverdacht auf dem Lamberti-Kirchplatz. Falls eine Entsch\u00e4rfung notwendig wird, muss an dem Tag ab mittags der Kern der Altstadt evakuiert werden. Der Domplatz sowie die Stra\u00dfe B\u00fclt m\u00fcssten in dem Fall ebenso gesperrt werden wie der Prinzipalmarkt und Teile der Salzstra\u00dfe und Ludgeristra\u00dfe.\nSondierungsbohrungen haben den Verdacht erh\u00e4rtet, dass sich dort im Boden eine Weltkriegsbombe befindet. Am 11. Oktober wird das verd\u00e4chtige Objekt ab morgens freigelegt, bis die Kampfmittelr\u00e4umer es sich ansehen k\u00f6nnen. Erst dann wird klar, ob es sich dabei tats\u00e4chlich um einen Blindg\u00e4nger handelt, von dem eine Gefahr ausgeht, so dass dieser entsch\u00e4rft werden muss.\n\nSollte eine Entsch\u00e4rfung erforderlich sein, informieren Stadt und Feuerwehr M\u00fcnster am Sonntagvormittag \u00fcber die Medien, auf der Webseite www.muenster.de, \u00fcber soziale Medien und die Warn-App \"NINA\" \u00fcber die anstehende Evakuierung sowie Sperrung von Stra\u00dfen.\n\u00dcberpr\u00fcfung ausnahmsweise an einem Sonntag\nIm Umkreis von 250 Metern um den Verdachtspunkt wohnen rund 800 Personen. Im Fall einer Evakuierung m\u00fcssen sie am Sonntagmittag ihre Wohnungen verlassen, eine Betreuungsstelle im Schlaun-Gymnasium (Sonnenstra\u00dfe 18, 48143 M\u00fcnster) wird eingerichtet. Erst wenn die Feuerwehr das Evakuierungsgebiet vollst\u00e4ndig ger\u00e4umt hat, kann eine Entsch\u00e4rfung beginnen.\nUm Evakuierungen am Wochenende zu vermeiden, finden die Blindg\u00e4nger\u00fcberpr\u00fcfungen in der Regel werktags statt. Da die besondere Lage in der Altstadt bei einer Evakuierung an einem Werktag zu noch gr\u00f6\u00dferen Beeintr\u00e4chtigungen f\u00fchren w\u00fcrde \u2013 eine hohe Zahl von Gesch\u00e4ften m\u00fcsste im laufenden Betrieb ger\u00e4umt werden \u2013, findet die \u00dcberpr\u00fcfung in diesem Fall an einem Sonntag statt.\nLamberti-Brunnen soll ab August wieder sprudeln\n\nFestgestellt wurde der Blindg\u00e4ngerverdacht an der Lambertikirche durch Luftbildauswertungen im Zuge der geplanten Sanierung des Brunnens auf dem Kirchplatz. Um die notwendigen Messungen in der Erde vornehmen zu k\u00f6nnen, wurde der Brunnen im Juni abgebaut. Durch die Messungen wurde ein Verdachtspunkt in unmittelbarer N\u00e4he zum Brunnen-Standort zwar ausger\u00e4umt, ein zweiter Verdachtspunkt direkt an der Kirche, wo in der Adventszeit die gro\u00dfe Weihnachtstanne aufgebaut wird, aber erh\u00e4rtet.\nDer Brunnen ist seit \u00fcber 100 Jahren ein pr\u00e4gendes Element in M\u00fcnsters Altstadt. Nach den Zerst\u00f6rungen im Zweiten Weltkrieg wurde er 1956 wieder aufgebaut. Im kommenden Jahr werden auf dem Platz an der Lamberti-Kirche Leitungen sowie die technischen Anlagen erneuert. Ein Steinmetz beseitigt die Sch\u00e4den an Steinen und Skulpturen und stellt das historische Erscheinungsbild wieder her.\nVoraussichtlich im August wird der Brunnen wieder sprudeln, dann wieder \u2013 wie nach dem Wiederaufbau vor 70 Jahren \u2013 mit sechs Font\u00e4nen im Brunnenbecken. 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